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Herzlich Willkommen bei dem Infoportal-Schiffsfonds-Geschädigte

Wer steht hinter dem Infoportal Schiffsfonds-Geschädigte?

Wir, die Kanzlei Hänssler & Häcker-Hollmann, engagieren uns seit der Gründung im Jahre 1995 auf dem Gebiet des Kapitalanlagerechts. Wir betreuen bundesweit geschädigte Kapitalanleger und sind mit 22 Anwälten und 1 Juristen eine der größten Kanzleien für Kapitalanlagerecht. Wir können so die individuelle und persönliche Betreuung des Mandanten im Einzelfall ebenso wie einer Vielzahl von Geschädigten im Verbund gewährleisten. Wir verfügen über umfassende Kenntnisse der juristischen Problemstellung sowie langjährige Erfahrung mit der Vertretung von Anlegern gegen Banken, Treuhänder, Vermittler etc.

Wir bereiten sämtliche uns zugänglicher Unterlagen (Prospekte und Rechenschaftsberichte) auf und erhalten so eine genaue wirtschaftliche und rechtliche Einschätzung der Situation in den einzelnen Fonds.

Hintergrund zu problematischen Schiffsfonds – wer ist betroffen?

Bis in das Jahr 2008 galten Schiffsfonds als vermeintlich sichere Anlage mit hohen Renditechancen. Der enorme Rückgang der Fracht- und Charterraten sowie ein bestehendes Überangebot an Containerschiffen bei gleichzeitig stagnierendem weltweitem Containerverkehr führten dazu, dass viele Schiffsfonds in eine wirtschaftliche Schieflage geraten sind. Viele Fonds-Gesellschaften haben bereits Insolvenz angemeldet oder arbeiten an Sanierungskonzepten. Nach Angaben von Stiftung Warentest werden zwei Drittel der Schiffsfonds die jährlichen Ausschüttungen nicht mehr bezahlen können. Selbst Rückzahlungen der bereits erhaltenen Ausschüttungen sind nicht ausgeschlossen.

Bis zu 250.000 Anleger an Schiffsfonds beteiligt

Schätzungen der Verbraucherzentralen zufolge haben sich in den vergangenen Jahren bis zu 250.000 Anleger an Schiffsfonds beteiligt. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt müssen viele dieser Anleger mit einem hohen Verlust rechnen. Ausbleibende Ausschüttungen können ein erstes Signal hierfür sein. Die Anteile vieler Schiffsfonds sind nur noch zu einem geringen Preis veräußerbar. Einen Käufer für diese Anteile zu finden ist ebenfalls nicht einfach, da es hierzu einen geregelten Zweitmarkt nicht gibt. Die Gesellschaften können sogar unter Umständen Nachzahlungen von den Gesellschaftern fordern. Im schlimmsten Fall müssen Anleger nicht nur mit einem Totalverlust rechnen, sondern könnten sogar im Falle einer Insolvenz für die Verluste der Gesellschaft in Haftung genommen werden.

Wirtschaftliche Erholung am Containerschiffmarkt kann Absturz nicht verhindern

Obwohl die schlimmsten Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise überstanden zu sein scheinen und sich der wirtschaftliche Aufschwung auch im Segment der Containerschifffahrt durch steigende Beschäftigungszahlen bemerkbar macht, dürften Expertenkreisen zufolge auch die jüngsten Leistungsbilanzen für viele betroffene Schiffsfonds nach wie vor verheerend ausfallen: Ein Großteil der mit Erfolgmeldungen im Zusammenhang mit deren Beteiligung ohnehin nicht reich gesegneten Schiffsfonds-Anleger dürfe daher auch im neuen Jahr von Hiobsbotschaften wie Nachussforderungen und Ausschüttungsstopps nicht verschont bleiben.

Risiko Schiffsfanzierung

Weiteres Problem : Die in vielen Schiffsfonds bis dato noch ungelöste Kreditfrage. Um überhaupt wirtschaftlich existenzfähig zu bleiben, waren und sind viele Schiffsfonds auf die Kreditzusagen externer Banken angewiesen. Trotz der sich derzeit abzeichnenden wirtschaftlichen Erholung reichen die erzielten Fracht- und Chartereinnahmen jedoch nach wie vor nicht aus, um die weiter auflaufenden Kreditraten bedienen zu können. Auf dem im vergangenen Jahr bereits zum 14. Mal stattgefundenen Forum Hansa Schiffsfinanzierung hat sich zwar die überwiegende Anzahl der sich auf die Schiffsfinanzierung spezialisierten Kreditinstitute dafür ausgesprochen, an ihren notleidenden Krediten festhalten und Zwangsverkäufe von Schiffen weitestgehend vermeiden zu wollen. Allerdings – so die einhellige Expertenmeinung – werden gerade die Anleger auch im Jahr 2011 damit rechnen müssen, im Gegenzug verstärkt in die Sanierung der betreffenden Fonds eingebunden zu werden.

Haftung für falsche Beratung

Sollten Anleger von Ihrem Anlageberater oder von Ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem Schiffsfonds aufgeklärt worden sein, so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die Anleger von Schiffsfonds in Betracht, gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung, zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.
In zahlreichen Gerichtsurteilen wurde zudem festgestellt, dass die beratende Bank beim Verkauf von geschlossenen Fonds die Rückvergütungsgebühren offenlegen muss. Deshalb kann im Fall der Zahlung von versteckt geflossenen Innenprovisionen (Kick-back) und mangelnder Information hierüber der Anleger verlangen, so gestellt zu werden, als hätte er die Beteiligung nicht geschlossen.

Was können betroffene Schiffsfonds-Anleger jetzt tun?

Betroffene Anleger von problematischen Schiffsfonds haben die Möglichkeit, deren in Betracht kommenden Ansprüche umfassend überprüfen lassen. Die rechtliche Einschätzung und Empfehlung kann dabei anhand des jeweiligen Falles unterschiedlich ausfallen.

Den für die vorzunehmende Einschätzung der individuellen Erfolgsaussichten benötigten Fragebogen sowie die im Falle der gewünschten Prüfung anfallenden Kosten können Sie im Einzelnen den nachfolgenden Seiten entnehmen.